Prix de Soleure

Prix de Soleure

Der Wettbewerb «Prix de Soleure» ist thematisch ausgerichtet und stellt den Menschen und gesellschaftliche Fragen rund um das Zusammenleben in den Mittelpunkt. Die selektionierten Dokumentar- und Spielfilme überzeugen durch ihren ausgeprägten Humanismus und nehmen sich ihrem Thema eindrucksvoll und innovativ an.

2021 stehen zwölf Filme im Wettbewerb, darunter sechs Premieren und ein Debutfilm. Nominiert sind zwei Spielfilme, neun Dokumentarfilme und eine Doku-Fiktion. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury vergibt den «Prix de Soleure» an den 56. Solothurner Filmtagen zum 13. Mal.

Der «Prix de Soleure» ist mit CHF 60‘000.– dotiert. Er wird getragen vom Fonds «Prix de Soleure» sowie dem Kanton Solothurn und der Stadt Solothurn.

Nominierte Filme

Jury 2021

Markus Imhoof

Regie, Drehbuch und Produktion

Geboren am 19. September 1941 in Winterthur, Schweiz. Er studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Zürich und besuchte die Filmklasse der Kunstgewerbeschule in Zürich. Bereits 1961 drehte er erste Filme. Zwei seiner frühen Dokumentarfilme wurden in der Schweiz verboten aber mehrfach ausgezeichnet. «Fluchtgefahr» (1974) gehört zu jenen Werken, die in den siebziger Jahren dem Neuen Schweizer Film internationale Beachtung verschafften. 1981 wurde sein Spielfilm «Das Boot ist voll» an der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet und für den Oscar nominiert. «More than Honey» ist der erfolgreichste Schweizer Dokumentarfilm aller Zeiten. Seine Werke wurden unter anderem auf den Festivals von Berlin, Venedig, Cannes und Locarno gezeigt. 2015 erhielt er den Zürcher Kunstpreis. Sein Dokumentarfilm «Eldorado» (2018) wurde zuletzt mit dem Zürcher und Bayerischen Filmpreis geehrt. Imhoof ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, der Europäischen Filmakademie und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences AMPAS in Los Angeles.    

Neben seiner Filmarbeit inszeniert Imhoof auch Opern und Theaterstücke in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Markus Imhoof

Meral Kureyshi

Schriftstellerin

Meral Kureyshi, geboren 1983 in Prizren im ehemaligen Jugoslawien, kam 1992 mit ihrer Familie in die Schweiz und lebt in Bern. Sie studierte Literatur und Germanistik, gründete das Lyrikatelier und arbeitet als freie Autorin. Ihr erster Roman «Elefanten im Garten» war nominiert für den Schweizer Buchpreis, wurde mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt. Ihr zweiter Roman «Fünf Jahrezeiten» wurde im Manuskript ausgezeichnet mit dem Literaturpreis «Das zweite Buch der Marianne und Curt Dienemann Stiftung». 2020 wurde sie zu den Tagen der Deutschsprachigen Literatur nach Klagenfurt eingeladen (Bachmannpreis).

Meyral Kureyshi

Anne Bisang

Directrice artistique Théâtre populaire romand

Anne Bisang, geboren 1961 in Genf, wuchs in Yokohama und Beirut auf. Zurück in Genf, studierte sie an der École Supérieure d’Art Dramatique (ESAD). Nach einzelnen Engagements als Schauspielerin führte sie 1987 erstmals Regie: «WC Dames», realisiert mit der Compagnie du Revoir, die sie mit Valérie Poirier (Theaterpreis 2017) und zwei weiteren Frauen gründete, erzielte einen beachtlichen Erfolg. Zwölf Jahre lang, von 1999 bis 2011 leitete sie als erste Frau und jüngste Theaterleiterin die Comédie de Genève und lud dort auch lokale, junge Theaterschaffende wie Maya Bösch oder Denis Maillefer sowie 2006 den jungen Mathieu Bertholet mit «Méphisto/rien qu’un acteur» ein. Seit 2013 ist sie künstlerische Leiterin des Théâtre populaire romand (TPR) in La Chaux-de-Fonds. 2018 wurde sie mit dem Schweizer Theaterpreis ausgezeichnet.

Anne Bisang

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